Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2026
Was uns dieser Artikel sagt.
- Die wichtigsten Impfungen im Zusammenhang mit Auslandsreisen und ihre jeweilige Funktion
- Grundlegendes Wissen zu den wichtigsten Krankheiten, die durch Kombinationsimpfstoffe verhindert werden können
- Die Bedeutung der Tollwutimpfung und der Antikörpertiterbestimmung sowie Links zu verwandten Artikeln
- Richtlinien für den Vorbereitungsplan: Was ist wann vor der Abreise zu erledigen?
- Unterschiedliche Ansätze bei den Impfvorschriften je nach Land und Region
- Umgang mit körperlichen Veränderungen nach der Impfung und häufige Fehlerquellen
Warum sind Impfungen für die Auslandsreise mit Haustieren erforderlich?
Bei Reisen ins Ausland mit Haustieren verlangen viele Länder als Einreisebedingung den Nachweis bestimmter Impfungen oder Antikörpertests. Eine planmäßige Impfung ist nicht nur notwendig, um die Vorschriften des Reiselandes zu erfüllen, sondern auch, um das Infektionsrisiko während und nach der Reise zu verringern und die Gesundheit des Haustiers zu schützen.
Insbesondere Tollwut ist eine Krankheit, die auch auf Menschen übertragbar ist und bei Ausbruch häufig lebensbedrohlich verläuft. Je mehr ein Land oder eine Region tollwutfrei ist oder je besser die Tollwutbekämpfung dort funktioniert, desto strenger sind in der Regel die Einreisebestimmungen zur Verhinderung der Einschleppung der Krankheit. Da die Bedingungen je nach Reiseland unterschiedlich sind, ist es ratsam, sich frühzeitig darüber zu informieren, um auf der sicheren Seite zu sein.
Welche Impfungen sind für die Reise erforderlich und was sind ihre Merkmale?
Zu den Impfstoffen und Präparaten, die im Zusammenhang mit Auslandsreisen mit Haustieren häufig zur Sprache kommen, gehören vor allem Kombinationsimpfstoffe, Tollwutimpfstoffe, Leptospirose-Impfstoffe sowie Präparate zur Vorbeugung gegen Herzwurmbefall (streng genommen handelt es sich hierbei um Präparate zur Vorbeugung und nicht um Impfstoffe). Die jeweiligen Funktionen und allgemeinen Richtlinien lauten wie folgt:
| Art. | Hauptzielgruppe | Allgemeiner Zeitpunkt des Impfbeginns | Richtwerte für die Anzahl der Impfungen | Bemerkung. |
|---|---|---|---|---|
| kombinierter Impfstoff | Parvovirus-Infektion, Staupe usw. | Ab einem Alter von 8 Wochen | 2 bis 3 Mal | Dies wird allgemein als Grundimmunisierung empfohlen. |
| Tollwutimpfstoff | Tollwut | Dies ist von Land zu Land unterschiedlich (Beispiel: Bei der Rückkehr nach Japan muss das Kind mindestens 91 Tage alt sein). | Erste Impfung + anschließende Auffrischungsimpfungen | Einreise- und Rückreisebestimmungen in fast allen Ländern. Weitere Informationen finden Sie unterGrundlegendes zur TollwutimpfungSiehe auch. |
| Leptospira-Impfstoff | Leptospirose | Ab einem Alter von 8 Wochen | 2 Mal | Es ist häufig in Kombinationsimpfstoffen enthalten. |
| Herzwurmprophylaxe | Herzwurmerkrankung (durch Mücken übertragen) | Nach Ermessen des Tierarztes | In der Regel erfolgt die Verabreichung einmal im Monat | Dies wird insbesondere bei Reisen in oder einem Umzug in warme Regionen besonders berücksichtigt. |
*Der Zeitpunkt und die Anzahl der Impfungen richten sich nach der Art des Impfstoffs und dem Gesundheitszustand des Tieres. Je nach den Anforderungen des Reiselandes können zusätzliche Impfungen erforderlich sein. Die Angabe „ab einem Alter von 91 Tagen“ in der Tabelle bezieht sich auf die Anforderungen bei der Rückkehr nach Japan (Quelle: Quarantänestation für Tiere(Stand: Juli 2026). Bitte erkundigen Sie sich bei den Behörden des jeweiligen Reiseziels und bei Ihrem Tierarzt nach den aktuellen Anforderungen.
Welche Krankheiten lassen sich durch Kombinationsimpfstoffe verhindern?
Kombinationsimpfstoffe dienen der Vorbeugung gegen mehrere Infektionskrankheiten gleichzeitig und werden generell empfohlen, unabhängig davon, ob eine Reise geplant ist oder nicht. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Zielkrankheiten. Da die einzelnen Symptome und der Schweregrad von Tier zu Tier variieren können, wenden Sie sich für weitere Informationen bitte an Ihren Tierarzt.
Leptospirose
Die Ansteckung erfolgt durch Kontakt mit dem Urin infizierter Tiere oder mit durch Urin verunreinigtem Wasser bzw. Boden. Das Infektionsrisiko gilt in Regionen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit als besonders hoch. Zu den Hauptsymptomen zählen Fieber, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Schleimhautrötungen. Im fortgeschrittenen Stadium können Gelbsucht und eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion auftreten, weshalb eine frühzeitige ärztliche Untersuchung wichtig ist. Zur Vorbeugung gilt die Impfung als wirksam.
Infektion mit dem caninen Parvovirus
Die Ansteckung erfolgt durch direkten oder indirekten Kontakt mit dem Kot infizierter Hunde. Das Virus ist in der Umwelt sehr widerstandsfähig und lässt sich durch herkömmliche Desinfektionsmaßnahmen nur schwer abtöten. Zu den Hauptsymptomen zählen heftiges Erbrechen, blutiger Stuhl und starke Dehydrierung; insbesondere bei Welpen kann die Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sowie vorbeugende Maßnahmen durch Impfungen sind daher von entscheidender Bedeutung.
Infektion mit dem Hundestaupevirus
Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit Atemwegssekreten infizierter Hunde oder durch Tröpfchen. Zu den Hauptsymptomen zählen Fieber, Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit und Bindehautentzündung; im fortgeschrittenen Stadium können auch Lungenentzündung und neurologische Symptome auftreten. Da insbesondere junge Tiere und Tiere mit geschwächtem Immunsystem anfällig für schwere Verläufe sind, ist der Aufbau einer soliden Grundimmunität von großer Bedeutung.
Tollwutimpfung und Antikörpertiterbestimmung – was sollte man wissen?
Tollwut ist eine Infektionskrankheit, die sowohl Menschen als auch Tiere befällt und in den meisten Fällen lebensbedrohlich ist, sobald sie ausbricht. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich schätzungsweise etwa 59.000 Menschen an Tollwut, wobei ein Großteil dieser Todesfälle in Asien und Afrika zu verzeichnen ist (Quelle: WHO-Factsheet, Stand: Juli 2026). Vor diesem Hintergrund verlangen fast alle Länder als Einreisebedingung für Haustiere einen Nachweis über eine Tollwutimpfung.
Das impfbare Alter, die erforderliche Anzahl der Impfungen und die Gültigkeitsdauer der Bescheinigung hängen von der Art des Impfstoffs und dem Reiseziel ab. Zu den grundlegenden Aspekten der Tollwutimpfung sowie zur Tollwutprophylaxe für Hunde in Japan (gemäß dem Tollwutschutzgesetz sind Hundebesitzer zur jährlichen Impfung verpflichtet) finden Sie weitere Informationen unter:Grundlegendes zur Tollwutimpfung, das Sie wissen solltenDort wird dies ausführlich erläutert.
Außerdem kann bei Reisen nach Hawaii, Neuseeland, Australien und Großbritannien sowie bei der Rückkehr nach Japan aus Gebieten außerhalb der festgelegten Regionen ein Nachweis über eine Tollwut-Antikörpertiteruntersuchung (Blutuntersuchung) erforderlich sein. Die japanischen Zulassungskriterien lauten wie folgt:mindestens 0,5 IE/mlBei einer Rückkehr nach Japan gilt ab dem Tag der Blutentnahme180 Tage.Es ist eine Wartezeit vorgesehen (Quelle: Tiergesundheitsamt: „Einfuhr von Hunden und Katzen aus Gebieten außerhalb der ausgewiesenen Regionen“(Stand: Juli 2026). Da sich die Grenzwerte und die Handhabung der Wartezeiten von Land zu Land unterscheiden, sind die konkreten Abläufe der Untersuchungen und die länderspezifischen UnterschiedeLeitfaden zur Durchführung von Tests zur Bestimmung des Tollwut-AntikörpertitersDort wird dies ausführlich erläutert.
Was muss ich bis zur Abreise wann erledigen? Ein vorläufiger Zeitplan für die Vorbereitungen
Wie bereits im Titel erwähnt, ist es insbesondere dann ratsam, mindestens ein halbes Jahr vor der Abreise mit den Vorbereitungen zu beginnen, wenn für die Reise ein Antikörpertest erforderlich ist. Die folgenden Angaben dienen als allgemeine Richtlinie für den Vorbereitungsablauf; die tatsächlich benötigte Zeit kann je nach Reiseziel und Zustand des Haustiers variieren.
6 bis 7 Monate vor der Abreise: Informationen sammeln und Gesamtplanung
- Überprüfen Sie die Quarantäne- und Impfvorschriften sowie die Notwendigkeit eines Antikörpertests für Ihr Reiseziel.
- Sich einen Überblick über die erforderlichen Unterlagen und den Zeitplan verschaffen
- Wenden Sie sich bei Bedarf an PetAirJPN oder Ihren Tierarzt.
5 bis 6 Monate vor der Abreise: Überprüfung des Mikrochips und der Grundimmunisierung
- Falls noch kein Mikrochip implantiert wurde, sollte dies in dieser Phase erfolgen (in vielen Reisenzielen wird verlangt, dass der Mikrochip vor der Tollwutimpfung implantiert wird. Da unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise bei der Rückkehr nach Japan, Ausnahmen zugelassen werden können, sollten Sie sich bei Unklarheiten bezüglich der Reihenfolge bei der Tierquarantänestation oder den Behörden Ihres Reiselandes erkundigen).
- Den Impfstatus hinsichtlich der Grundimmunisierung, einschließlich Kombinationsimpfstoffen, überprüfen und bei fehlenden Impfungen diese nachholen
4 bis 5 Monate vor der Abreise: Tollwutimpfung und Antikörpertitration
- Impfung gegen Tollwut (falls noch keine Impfung vorliegt oder eine Auffrischungsimpfung erforderlich ist)
- Bei Reisezielen, für die eine Antikörpertiteruntersuchung erforderlich ist, sollte die Blutentnahme erfolgen, sobald die Voraussetzungen erfüllt sind.
- Die genaue Vorgehensweise ist wie folgt:Anleitung zur Durchführung von Antikörpertiter-UntersuchungenSiehe auch.
2 bis 4 Monate vor der Abreise: Ärztliche Untersuchung und Vorbereitung der Unterlagen
- Sich vor der Abreise einer medizinischen Untersuchung unterziehen
- Die Vorbereitung der vom Reiseland geforderten Nachweise (Gesundheitsbescheinigungen usw.) vorantreiben
Etwa einen Monat vor Abflug: Letzte Abstimmungen bezüglich Fluggesellschaft und Unterlagen
- Überprüfen Sie noch einmal, ob sich die Einreisebestimmungen für Ihr Reiseziel geändert haben.
- Endgültige Bestätigung der Fluggesellschaft und der Transportvorkehrungen
Kurz vor der Abreise: Letzte Überprüfung
- Die erforderlichen Unterlagen (Originale und Kopien) zum Mitbringen sortieren
- Je nach Reiseziel sind unter Umständen kurz vor der Ankunft zusätzliche Maßnahmen (z. B. Entwurmung) erforderlich; bitte überprüfen Sie dies noch einmal.
*Die oben genannten Angaben dienen als allgemeine Richtlinie für die Vorbereitung. Falls eine Antikörpertiteruntersuchung erforderlich ist, gilt für die Rückkehr nach Japan eine Wartezeit von 180 Tagen ab dem Tag der Blutentnahme (Quelle: Quarantänestation für Tiere(Stand: Juli 2026). Da je nach Reiseziel nach der Untersuchung unter Umständen eine bestimmte Wartezeit erforderlich ist, empfehlen wir Ihnen, sich in diesem Fall noch früher vorzubereiten. Da die tatsächlich erforderliche Dauer je nach Reiseziel und Zustand Ihres Haustieres variiert, sollten Sie sich frühzeitig bei den Behörden Ihres Reiseziels, der Tierquarantänestation und Ihrem Tierarzt erkundigen.
Wie unterscheiden sich die Impfvorschriften je nach Land und Region?
Die Impfvorschriften unterscheiden sich je nach Reiseziel erheblich. Im Folgenden werden die allgemeinen Tendenzen für ausgewählte Länder und Regionen vorgestellt. Da die Vorschriften jedoch jederzeit geändert werden können, sollten Sie sich nach Festlegung Ihrer Reise unbedingt anhand der offiziellen Informationen der Behörden Ihres Reiseziels über die aktuellen Anforderungen informieren.
EU-Raum (Frankreich, Deutschland usw.)
- Ab dem Tag der Implantation bzw. des Auslesens des Mikrochips後Es ist erforderlich, eine Tollwutimpfung zu erhalten (zuerst der Chip)
- Die erste Tollwutimpfung sollte frühestens im Alter von 12 Wochen erfolgen, und nach Abschluss der Impfserie21 TageDie Regelung tritt erst nach Ablauf einer bestimmten Frist in Kraft (Quelle: Europäische Kommission)
- Für Reisen innerhalb der EU ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich, für die Einreise aus Ländern außerhalb der EU ein Tiergesundheitszeugnis (AHC).
- Ob bei Reisen aus Japan eine Untersuchung des Tollwut-Antikörpertiters erforderlich ist, hängt von den Bestimmungen des Abfluglandes ab, daherOffizielle Website der Europäischen Kommission (Liste der betroffenen Länder)Bitte überprüfen Sie dort den aktuellen Stand der Veröffentlichungen.
- Hintergrund der neuen Vorschriften, die am 22. April 2026 in Kraft treten, istLeitfaden zur Überarbeitung der EU-Reisebestimmungen.habe ich hier zusammengefasst
Großbritannien (Großbritannien)
- schnüffeln (d.h. ein Detektiv, ein Spion usw.)ist angekommenvor 24 bis 120 StundenEine Entwurmungsbehandlung gegen Echinococcus (Bandwurm) ist erforderlich (Quelle: GOV.UK(Stand: Juli 2026. Auf der offiziellen GOV.UK-Seite sind Hunde als betroffene Tiere aufgeführt.)
- Bei direkter Einreise aus Finnland, Irland (einschließlich Nordirland), Malta und Norwegen gilt diese Entwurmungsmaßnahme nicht.
- Die Entwurmungsbehandlung ist ein eigenständiges Verfahren, das sich von der Ausstellung eines Tiergesundheitszeugnisses (AHC) und einer Gesundheitsuntersuchung unterscheidet. Bitte achten Sie darauf, diese nicht zu verwechseln.
- Der gesamte Reiseablauf von Japan nach Großbritannien ist wie folgt:Leitfaden für den Umzug mit Haustieren von Japan nach Großbritannienwird dort erläutert
Skandinavische Länder (Finnland, Norwegen usw.)
- In den betreffenden Ländern kann bei der Einreise von Hunden eine Entwurmungsbehandlung gegen Bandwürmer (Echinococcus) verlangt werden (Quelle: GOV.UK(Stand: Juli 2026)
- Die Bedingungen hinsichtlich des Zeitpunkts der Behandlung sind von Land zu Land festgelegt. Bitte informieren Sie sich unbedingt anhand der offiziellen Angaben der jeweiligen Behörden über die konkreten zeitlichen Vorgaben.
Vereinigte Staaten von Amerika
- Für die Einreise mit Hunden gilt:CDC-Formular für die Einfuhr von Hunden(Online-Antrag) muss eingereicht werden (Quelle: CDC)
- Bei der Einreise aus bestimmten Ländern sind unter Umständen ein gültiger Tollwutimpfnachweis oder ein Antikörpertest erforderlich.
- Je nach Bundesstaat können zusätzliche Anforderungen gelten. Bitte informieren Sie sich auch über die Vorschriften des Bundesstaates, in den Sie reisen.
- Für weitere Informationen.Offizielle Website der CDCBitte überprüfen Sie dies dort.
Kanada
- In der Regel wird die Vorlage einer Tollwutimpfbescheinigung (auf Englisch oder Französisch) oder eines tierärztlichen Gesundheitszeugnisses verlangt.
- Die Angaben zu den konkreten Wartezeiten und zur Gültigkeitsdauer der Bescheinigungen variieren je nach Quelle, sodass wir in diesem Artikel keine endgültigen Zahlen nennen können.
- Die aktuellen Anforderungen lauten:Kanadische Lebensmittelkontrollbehörde (CFIA)Bitte informieren Sie sich anhand der offiziellen Angaben
Singapur
- Nachweis über die Tollwutimpfung, Tollwut-Antikörpertiterbestimmung, Einfuhrgenehmigung, Erlangung der Lizenz (Unverzichtbar für Hunde und Katzen) sind erforderlich. Da die Referenzwerte für den Antikörpertiter nicht unbedingt mit den bei der Rückkehr nach Japan geltenden Werten (mindestens 0,5 IU/ml) übereinstimmen, informieren Sie sich bitte anhand der offiziellen Angaben der Behörden in Singapur.
- Im Jahr 2026 wurden die Einfuhrbestimmungen geändert. Die genauen Einzelheiten zur Quarantänezeit und zum Antragsverfahren entnehmen Sie bitte den aktuellen Informationen auf der offiziellen Website der singapurischen Behörden (AVS).
- Die gesamten Formalitäten für Reisen und Auswanderung sindUmzug nach Singapur mit Ihrem Hund oder Ihrer Katze! Ein vollständiger Leitfaden für die Verfahren und die Wohnungssuche.wird dort erläutert
Thailand
- eine englischsprachige Bescheinigung über die Tollwutimpfung (die Gültigkeitsdauer entnehmen Sie bitte den aktuellen Angaben der Behörden), ein von einer Behörde des Ausfuhrlandes ausgestelltes Gesundheitszeugnis, ein Mikrochip, der den ISO-Normen entspricht,Antragsformular R1/1(Antrag auf Einfuhrgenehmigung) usw. sind erforderlich
- Die Tollwutimpfung ist für die Reisevor mehr als 21 TagenEs wird verlangt, dass man diese Impfung erhalten hat (Quelle: Unterlagen der Botschaft des Königreichs Thailand)
- Weitere Informationen zu den erforderlichen Impfungen finden Sie unterThailändische Behörde für die Entwicklung der Tierhaltung (DLD)Bitte beachten Sie auch die offiziellen Informationen dazu.
Lassen Sie uns doch gemeinsam die Einreisebestimmungen für Ihr Reiseziel klären!
Bitte informieren Sie uns über Ihr Reiseziel, das gewünschte Abreisedatum und die Situation Ihres Haustiers.
Hier finden Sie eine Übersicht über die erforderlichen Impfungen und die Reihenfolge der Vorbereitungen.
Was tun, wenn sich Ihr Befinden nach der Impfung verändert? Häufige Reaktionen und Maßnahmen
Nach der Impfung können bei einzelnen Tieren unterschiedliche Reaktionen auftreten. In den meisten Fällen handelt es sich um vorübergehende Reaktionen, die sich bei angemessener Behandlung von selbst wieder legen. Sollten Sie jedoch besorgniserregende Symptome feststellen, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Tierarzt.
| Arten von Reaktionen | Hauptsymptome. | Maßnahmen |
|---|---|---|
| Lokale Reaktion | Schwellung, leichte Schmerzen und vorübergehende Verhärtung an der Impfstelle | Halten Sie die Impfstelle sauber und vermeiden Sie anstrengende körperliche Aktivitäten. Wenn die Symptome länger als 48 Stunden anhalten, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. |
| Systemische Reaktion | Anstieg der Körpertemperatur, vorübergehender Appetitverlust, Energieverlust | Sorgen Sie für Ruhe und lassen Sie das Tier an einem kühlen Ort ausruhen. Stellen Sie frisches Wasser bereit und konsultieren Sie einen Tierarzt, falls die Symptome länger als 24 Stunden anhalten. |
| Symptome, auf die man achten sollte | Beschleunigte Atmung / Starkes Erbrechen und Durchfall / Schwellungen im Gesicht und an den Augenlidern / Starker Juckreiz | Warten Sie nicht ab, sondern wenden Sie sich umgehend an einen Tierarzt. |
*Die Reaktionen können individuell variieren. Auch wenn Ihre Symptome nicht den Angaben in der Tabelle entsprechen, sollten Sie bei Bedenken einen Tierarzt konsultieren.
Häufige Fehler und Gegenmaßnahmen
Bedingungen wie „Impfung spätestens ◯ Tage vor der Abreise“ oder „◯ Tage nach Abschluss der Impfung warten“ variieren je nach Land. Wenn man die Informationen eines Landes unverändert auf ein anderes Reiseziel überträgt, kann es vorkommen, dass die Anforderungen in Wirklichkeit nicht erfüllt sind.
Gegenmassnahmen:Überprüfen Sie die Bestimmungen für jedes Reiseziel einzeln. Wenn Sie mehrere Länder durchreisen, sollten Sie Ihren Reiseplan so gestalten, dass Sie alle Anforderungen der einzelnen Reiseziele erfüllen.
In einigen Reisenzielen, darunter auch in der EU, kann die Tollwutimpfung unter Umständen als nicht den Anforderungen entsprechend angesehen werden, wenn der Impftermin vor dem Datum der Implantation und des Auslesens des Mikrochips liegt.
Gegenmassnahmen:Falls Ihr Tier noch keinen Mikrochip hat, sollten Sie diesen vor der Tollwutimpfung implantieren lassen. Je nach Reiseziel und Situation kann dies unter bestimmten Voraussetzungen auch nachträglich genehmigt werden. Wenn Sie sich bezüglich der Reihenfolge unsicher sind, wenden Sie sich bitte an die Tierquarantänestation oder die Behörden Ihres Reiseziels.
Es kommt vor, dass Reisende erst kurz vor der Abreise feststellen, dass für bestimmte Reiseziele wie Hawaii oder Australien eine Antikörpertestung und eine lange Wartezeit erforderlich sind, sodass ihr Zeitplan nicht mehr einhalten lässt.
Gegenmassnahmen:Sobald die Reise feststeht, sollte so schnell wie möglich geklärt werden, ob ein Antikörpertest erforderlich ist. Weitere Informationen finden Sie unterAnleitung zur Durchführung von Antikörpertiter-UntersuchungenSiehe dort.
Es gibt Fälle, in denen Unterlagen aufgrund von Formfehlern nicht eingereicht werden können, beispielsweise wenn für ein Reiseziel, für das eine englischsprachige Bescheinigung erforderlich ist, nur eine japanischsprachige Bescheinigung vorliegt oder die Unterschrift bzw. der Stempel des Tierarztes fehlt.
Gegenmassnahmen:Informieren Sie sich im Voraus über die im Reiseland geforderten Sprachen und Formate und teilen Sie diese frühzeitig der Tierklinik mit.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Zusammenfassung: Eine frühzeitige Überprüfung und individuelle Maßnahmen sind der schnellste Weg zu einer sicheren Reise
Für die Ausreise mit Haustieren ins Ausland sind vor allem Kombinationsimpfungen und Tollwutimpfungen erforderlich; je nach Reiseziel können zudem Antikörpertests sowie zusätzliche Impfungen oder Maßnahmen verlangt werden. Es gibt keine „einheitliche Frist, die für alle Länder gilt“; die Regelungen unterscheiden sich von Land zu Land, beispielsweise 21 Tage nach Abschluss der ersten Tollwutimpfung in der EU, mindestens 21 Tage vor Reiseantritt in Thailand und 180 Tage nach der Blutentnahme bei der Rückkehr nach Japan. Sobald Sie Ihr Reiseziel festgelegt haben, sollten Sie sich frühzeitig über die Anforderungen informieren und die Vorbereitungen mit ausreichend Zeitvorlauf in der folgenden Reihenfolge treffen: Implantation des Mikrochips, Impfungen und, falls erforderlich, Antikörpertests. Dies ist der sicherste Weg zu einer reibungslosen Reise.
Grundlegendes Wissen über die TollwutimpfungGrundlegendes zur Tollwutimpfung, das Sie wissen sollten, Die konkreten Schritte zur Durchführung eines Antikörpertitertests sindLeitfaden zur Durchführung von Tests zur Bestimmung des Tollwut-Antikörpertiters, Die gesamten Formalitäten bei der Rückkehr nach Japan sindDer umfassende Leitfaden für die Rückkehr nach JapanDort wird dies jedoch ausführlich erläutert. Wenn Sie den gesamten Ablauf der Reisevorbereitungen kennenlernen möchten,Umfassender Leitfaden für AuslandsreisenBitte sehen Sie sich auch dies an.
Verfasst von: PetAirJPN-Redaktion (Team für den internationalen Transport von Haustieren)
*Die Informationen in diesem Artikel entsprechen dem Stand vom Juli 2026. Die Quarantänevorschriften, Impfvorschriften und Richtlinien der Fluggesellschaften können sich ohne Vorankündigung ändern. Dieser Artikel dient lediglich der allgemeinen Information. Für eine endgültige Entscheidung darüber, ob eine Reise möglich ist und welche Voraussetzungen dafür gelten, sollten Sie unbedingt die aktuellen offiziellen Informationen der jeweiligen Behörden, Tierquarantänestellen und Ihres Tierarztes einholen.
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Bitte informieren Sie uns über Ihr Reiseziel, das gewünschte Abreisedatum und die Situation Ihres Haustiers.
Es wird eine Zusammenfassung der erforderlichen Verfahren und Fristen gegeben.
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